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Herbst Fit für die Elektromobilität

Warum präventive Wartung vor dem Winter entscheidend ist

Wenn die Temperaturen sinken, steigen die Anforderungen an Ladeinfrastruktur. Während Nutzer eine jederzeit verfügbare Ladeinfrastruktur erwarten, werden technische Komponenten im Herbst und Winter deutlich stärker beansprucht als während der Sommermonate.

Regen, Feuchtigkeit, Frost, Schnee und starke Temperaturschwankungen können die Zuverlässigkeit von Ladestationen beeinträchtigen und bestehende Schwachstellen verstärken. Gerade deshalb ist die Zeit vor dem Winter ideal, um bestehende Systeme präventiv zu prüfen und auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten.

Aus unserer Erfahrung bei TSG Austria zeigt sich immer wieder, dass viele Winterstörungen durch frühzeitige Wartungsmaßnahmen vermieden werden können. Wer seine Ladeinfrastruktur rechtzeitig überprüft, erhöht die Betriebssicherheit und reduziert das Risiko ungeplanter Ausfälle.

Warum die kalte Jahreszeit besondere Herausforderungen mit sich bringt

Ladeinfrastruktur ist das ganze Jahr über unterschiedlichen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Im Herbst und Winter kommen zusätzliche Belastungen hinzu, die sowohl mechanische als auch elektronische Komponenten betreffen.

Neben Frost und Feuchtigkeit spielen auch Vereisung, Kondenswasserbildung sowie starke Temperaturwechsel eine wichtige Rolle.
Gleichzeitig verändern sich die Materialeigenschaften von Kabeln und Steckverbindungen. Diese werden bei niedrigen Temperaturen oft weniger flexibel und dadurch anfälliger für Verschleiß. Hinzu kommt, dass Elektrofahrzeuge bei kalten Temperaturen häufig längere Ladezeiten benötigen und die Ladeinfrastruktur dadurch stärker beansprucht wird.

  • Besonders relevant ist dies für:

  • öffentliche Ladeparks

  • Flottenstandorte

  • Logistikzentren

  • Hotels und Retail Standorte

  • Parkhäuser

Kabel und Steckverbindungen gründlich überprüfen

Kabel und Stecker gehören zu den am stärksten beanspruchten Komponenten jeder Ladestation. Durch tägliche Nutzung, Witterungseinflüsse und mechanische Belastungen entstehen mit der Zeit Verschleißerscheinungen, die im Winter verstärkt sichtbar werden. Bereits kleine Beschädigungen oder Feuchtigkeitseintritte können sich bei Frost zu größeren Problemen entwickeln und die Verfügbarkeit der Ladeinfrastruktur beeinträchtigen.

  • Vor Beginn der kalten Jahreszeit empfiehlt sich deshalb eine umfassende Kontrolle von:

  • Kabelisolierungen

  • Steckverbindungen

  • Dichtungen

  • Gehäuseübergängen

Heizung und Klimatisierung nicht vergessen

Viele moderne Ladestationen verfügen über integrierte Heiz- oder Kühlsysteme, welche die Leistungselektronik innerhalb definierter Temperaturbereiche halten.
Fallen diese Systeme aus oder arbeiten sie nicht korrekt, können elektronische Komponenten beeinträchtigt werden. Dies kann im schlimmsten Fall zu Leistungseinschränkungen oder Störungen führen. Eine regelmäßige Funktionsprüfung stellt sicher, dass die technischen Systeme auch bei tiefen Außentemperaturen zuverlässig arbeiten.

Firmware Updates rechtzeitig durchführen

Moderne Ladeinfrastruktur ist längst nicht mehr nur Hardware. Software übernimmt heute zahlreiche Aufgaben, von der Kommunikation mit Backend Systemen bis hin zur Steuerung von Ladeprozessen. Firmware Updates enthalten häufig:
  • Stabilitätsverbesserungen

  • Sicherheitsupdates

  • Fehlerkorrekturen

  • Optimierungen für neue Fahrzeugmodelle

  • Verbesserungen bei Kommunikationsprotokollen

DC-Schnellladeinfrastruktur stellt besondere Anforderungen

Gerade bei leistungsstarken DC-Schnellladestationen wirken sich Temperaturschwankungen besonders stark auf die technische Infrastruktur aus.

Leistungselektronik, Kühlsysteme, Filtermatten, Kommunikationskomponenten und Sicherheitseinrichtungen müssen auch unter anspruchsvollen Bedingungen zuverlässig funktionieren. Verschmutzte oder zugesetzte Filtermatten können die Luftzirkulation in Kühlsystemen beeinträchtigen und dadurch die Kühlleistung reduzieren. Gleichzeitig führen hohe Ladeleistungen zu zusätzlichen thermischen Belastungen innerhalb der Systeme.

Deshalb empfehlen wir insbesondere bei Schnellladeparks eine umfassende technische Überprüfung vor Beginn der Wintersaison. Dazu gehört auch die Kontrolle und der rechtzeitige Austausch von Filtermatten, um eine zuverlässige Kühlung und einen störungsfreien Betrieb der Ladeinfrastruktur sicherzustellen. So lassen sich potenzielle Schwachstellen frühzeitig erkennen und beheben.

Monitoring schafft zusätzliche Sicherheit

Viele technische Probleme kündigen sich bereits lange vor einem tatsächlichen Ausfall an. Auffällige Temperaturwerte, Kommunikationsprobleme oder ungewöhnliche Ladeleistungen liefern häufig erste Hinweise auf mögliche Störungen. Moderne Monitoringlösungen ermöglichen es, diese Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und gezielt darauf zu reagieren.

  • Dadurch können Betreiber:

  • technische Auffälligkeiten frühzeitig identifizieren

  • Wartungseinsätze gezielter planen

  • Ausfallzeiten reduzieren

  • die Verfügbarkeit ihrer Infrastruktur erhöhen

  • Ein professionelles Monitoring wird damit zu einem wichtigen Baustein für einen zuverlässigen Betrieb während der Wintermonate.

Lastmanagement an veränderte Bedingungen anpassen

Während der kalten Jahreszeit steigt an vielen Standorten der Energiebedarf. Heizsysteme, Beleuchtung und weitere Verbraucher belasten die vorhandene Infrastruktur zusätzlich.
Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach Ladeleistungen oftmals konstant oder nimmt sogar zu.
Eine Überprüfung der Lastmanagementstrategie hilft dabei, die verfügbare Energie optimal zu verteilen und unnötige Lastspitzen zu vermeiden. Gerade an Standorten mit mehreren Ladepunkten trägt dies wesentlich zur Stabilität des Gesamtsystems bei.

Präventive Wartung spart langfristig Kosten

Wartung wird häufig als laufender Kostenfaktor betrachtet. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass präventive Maßnahmen oft deutlich günstiger sind als ungeplante Reparaturen oder Ausfälle. Ein Ladepunkt, der während der Wintermonate nicht verfügbar ist, verursacht häufig weit mehr als reine Reparaturkosten. Hinzu kommen organisatorischer Aufwand, mögliche Umsatzeinbußen und Einschränkungen im Betriebsablauf.

Regelmäßige Wartung hilft deshalb nicht nur dabei, die Verfügbarkeit zu erhöhen, sondern verbessert auch die Wirtschaftlichkeit der gesamten Infrastruktur.

Wie TSG Austria Unternehmen unterstützt

Als Spezialist für Ladeinfrastruktur begleitet TSG Austria Unternehmen nicht nur bei der Planung und Installation, sondern auch beim langfristigen Betrieb ihrer Systeme. Dank unserer Erfahrung aus Ladeparks, Flottenstandorten, Retail Projekten und Schnellladeinfrastruktur wissen wir, welche Komponenten besonders anfällig für saisonale Belastungen sind und wo präventive Wartungsmaßnahmen den größten Nutzen bringen. Unsere Leistungen umfassen unter anderem:
  • technische Inspektionen

  • Prüfung von Kabeln und Steckverbindungen

  • Firmware Updates

  • Funktionskontrollen aller relevanten Systeme

  • Monitoring und Fehleranalyse

  • präventive Wartung vor kritischen Jahreszeiten

Möchten Sie Ihre Ladeinfrastruktur rechtzeitig für die kalte Jahreszeit vorbereiten und mögliche Ausfälle vermeiden?

Unsere Spezialisten unterstützen Sie gerne bei der Wartung, Überprüfung und Optimierung Ihrer Ladeinfrastruktur.

+49 (0) 89 374 064 888 oder direkt über unser Anfrageformular!